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Die Tageskliniken Wolfsburg und Braunschweig

Zur Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie und -psychotherapie gehören zwei Tageskliniken. Die kinder- und jugendpsychiatrischen Tageskliniken in Wolfsburg und Braunschweig haben ein spezifisch ausgerichtes Behandlungsspektum kinder- und jugendpsychiatrischer Erkrankungen.

Tagesklinik Wolfsburg

Die Tagesklinik Wolfsburg liegt am Rande der Wolfsburger Innenstadt. Sie wurde im Februar 1998 in einem vollkommen umgebauten Wohnhaus aus dem Jahre 1952 eröffnet. Das Gebäude wurde großzügig umgestaltet und öffnet sich jetzt mit zwei Glasveranden zur Gartenseite hin.
Die Tagesklinik bietet mindestens zehn Behandlungsplätze. Patienten aus Gifhorn werden ebenfalls in Wolfsburg behandelt.

Tagesklinik Braunschweig

Die Tagesklinik Braunschweig für Kinder und Jugendliche befindet sich seit 2012 in einem modernisierten ehemaligen Zweifamilienhaus klassizistischen Baustiles, gelegen im westlichen Innenstadtbereich Braunschweigs. Durch die zentrale Lage ist die Tagesklinik für Patienten aus dem gesamten Einzugsbereich bequem mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen. Es stehen mindestens 14 Behandlungsplätze für Kinder und Jugendliche zur Verfügung.

Die Aufnahme in den Tageskliniken erfolgt, ebenso wie bei vollstationärer Behandlung bei vorliegender Indikation, nach Einweisung durch einen niedergelassenen Arzt. Die Krankenhauskosten werden durch die jeweilige Krankenkasse übernommen.
Der Kinder- und Jugendbereich der Tagesklinik in Wolfsburg/Gifhorn gewährleistet eine altersgerechte, fachspezifische Behandlung von 7–17-Jährigen ausschließlich tagsüber. Nachts und am Wochenende leben die Kinder und Jugendlichen wie gewohnt in der Familie zu Hause. 
Tagesklinische Behandlung hängt u. a. von der Fähigkeit der Kinder/Jugendlichen ab, den täglichen Umgebungswechsel zwischen zu Hause und Klinik zu bejahen. Außerdem müssen Kräfte und Möglichkeiten der Familie bestehen, um die Kinder/Jugendlichen zu Hause ausreichend zu unterstützen und mit uns zusammenzuarbeiten. Eine altersentsprechende Absprachefähigkeit ist wichtig.

In den Tageskliniken behandeln wir insbesondere Kinder/Jugendliche mit psychosomatischen Störungen (Essproblemen, körperlichen Beschwerden, die durch organische Ursachen nicht erklärt werden können), hyperkinetischen Syndromen (ADHS), emotionalen Störungen (Ängsten, depressiven Verstimmungen, schweren Kontaktstörungen, Störungen der Impulskontrolle), Problemen aufgrund von Zwangs- und Ticstörungen, Psychosen, Schulleistungsproblemen/Schulvermeidungsverhalten (allerdings nur, wenn diese im Zusammenhang mit einer psychiatrischen Erkrankung stehen). Wenn sich zeigt, dass eine ambulante Therapie nicht ausreicht, kann eine tagesklinische Behandlung eine vollstationäre Klinikaufnahme vermeiden oder verkürzen helfen.

Ziel der tagesklinischen Behandlung ist es, über unterschiedliche therapeutische Ansätze, die Kinder bzw. Jugendlichen in ihrer körperlichen, emotionalen und intellektuellen Entwicklung zu stabilisieren. Den Rahmen bildet ein therapeutisch–pädagogisches Milieu mit Akzeptanz, klaren Strukturen und Regeln sowie dem Angebot zuverlässiger Beziehungen sowohl in der Klinik als auch zu Hause. Offene und verlässliche Zusammenarbeit mit den Eltern ist daher notwendig, um den angestrebten Behandlungserfolg zu ermöglichen.

Behandlungsspektrum

Ziel ist es, über unterschiedliche Ansätze die Kinder bzw. Jugendlichen in ihrer körperlichen, emotionalen und intellektuellen Entwicklung zu fördern. Den Rahmen bildet ein therapeutisch-pädagogisches Milieu mit Akzeptanz, klaren Strukturen und Regeln sowie dem Angebot zuverlässiger Beziehungen, sowohl in der Klinik als auch zu Hause. Offene und verlässliche Zusammenarbeit mit den Eltern ist daher notwendig.

Wir behandeln Kinder/ Jugendliche mit
• psychosomatischen Störungen (Essstörungen; körperliche Beschwerden, die durch organische Ursachen nicht erklärt werden können ...),
• emotionalen Störungen (Ängsten, depressiven Verstimmungen, schweren Kontaktstörungen, Störungen der Impulskontrolle),
• Problemen aufgrund von Zwangs- und Ticstörungen
• Psychosen,
• Schulleistungsproblemen/ Schulvermeidungsverhalten (wenn dies im Zusammenhang mit einer psychiatrischen Erkrankung steht).

Wenn sich zeigt, dass eine ambulante Therapie nicht ausreicht, kann eine tagesklinische Behandlung eine vollstationäre Klinikaufnahme vermeiden oder verkürzen helfen.

Von der Aufnahme bis zum Behandlungsplan

Von der Aufnahme bis zum Behandlungsplan

Tagesklinische Behandlung hängt unter anderem davon ab, den täglichen Umgebungswechsel zwischen zu Hause und der Klinik zu bewältigen und zu bejahen. Außerdem müssen Kräfte und Möglichkeiten in der Familie bestehen, um die Kinder/Jugendlichen zu Hause ausreichend zu unterstützen und mit uns zusammenzuarbeiten. Eine altersabhängige Absprachefähigkeit ist wichtig.


Eine Behandlung in der Tagesklinik ist nicht sinnvoll bzw. möglich, wenn
• Kinder/ Jugendliche pflege- und sicherungsbedürftig oder ausgeprägt unselbständig sind (z.B. aufgrund des kindlichen Entwicklungsstandes oder geistiger Behinderung)
• akute Fremd- oder Selbstgefährdung besteht
• eine Suchterkrankung im Vordergrund steht Ideal ist ein Wohnort im Umkreis von ca. 30 Kilometern, damit die tägliche Anfahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln nicht zu lang und anstrengend wird.

Die Aufnahme in der Tagesklinik erfolgt nach Stellung der Indikation und stationärer Einweisung. Die Krankenhauskosten werden durch die jeweilige Krankenkasse übernommen. Häufig kommt ein Anstoß zu einer Therapie vom Kind/ Jugendlichen selbst oder aus seinem familiären oder sonstigen Umfeld. Zur individuellen Abklärung der Möglichkeit einer Therapie in der Tagesklinik Wolfsburg erfolgt nach telefonischer Anmeldung ein Vorgespräch.

Ablauf

Ablauf

Ankunftszeit in der Tagesklinik ist zwischen 07:30 Uhr und 08:00 Uhr. Zum ,,gemeinsamen Einstieg'' beginnt der Tag mit einem Frühstück. Daran schließen sich nach einem wöchentlich zusammengestellten Behandlungsplan diagnostische und therapeutische Termine sowie Beschulung an.

Neben Einzeltherapie und Familiengesprächen ist am Vormittag der Schulunterricht integrativer Bestandteil der klinischen Arbeit. Er dient daher auch als Element, neue Verhaltensmöglichkeiten zu trainieren, Erfahrungen in angstfreiem Klima durch freie Arbeitsformen zu sammeln sowie die Selbstwahrnehmung und Selbststeuerung zu fördern.

Die Kinder/Jugendlichen werden in eigenen Schulräumen in alters- und begabungsgemischten Lerngruppen aller Schulformen zunächst gemeinsam beschult. Im weiteren Verlauf finden ein fächerübergreifender projektorientierter Unterricht in Kleingruppen und/ oder Einzelförderung statt. Individuell kann mit Hilfe der Heimatschule zusammengearbeitet werden, um die Wiedereingliederung in das Schulleben nach Entlassung vorzubereiten. In der letzten Behandlungsphase ist oft ein Schulbelastungsversuch von der Tagesklinik aus sinnvoll.

Nach dem Mittagessen finden therapeutische und heilpädagogische Gruppen statt, z.B. Ergotherapie, Psychomotorik, Musiktherapie, Sozialtraining. Ob auch eine medikamentöse Behandlung eine sinnvolle Hilfe darstellt, kann nur im Einzelfall und in Gesprächen mit Jugendlichen und Bezugspersonen geklärt und entschieden werden. Zentral bleibt für uns der psychotherapeutische Ansatz. Wenn Medikamente notwendig sind, wird durch Information und - wenn möglich - Anleitung zur selbständigen Einnahme der eigenverantwortliche Umgang gefördert

Klinik für Kinder und Jugendliche

Das Angebot stationären Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie und -psychotherapie finden Sie hier.

weitere Informationen

Sozialpsychiatrischer Verbund
Rosenweg 1a
38446 Wolfsburg
Tel. +49 5361 28-2040
FAX +49 5361 28-1774
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