Schrift vergrößern Schrift Normal Schrift verkleiner

Tag der offenen Tür der PIA für Kinder und Jugendliche

Die Psychiatrische Institutsambulanz (PIA) für Kinder und Jugendliche des AWO Psychiatriezentrum (APZ) Königslutter bietet seit April 2017 in der Region ein ambulantes Versorgungsangebot für Kinder und Jugendliche bis 17 Jahren an. Nun möchte die PIA bei einem Tag der offenen Tür Interessierte dazu einladen, sich über die Entwicklungen der vergangenen Jahre und das Angebot zu informieren.

Der Tag der offenen Tür findet am Dienstag, 22. Oktober, von 14.30 Uhr an im Klinikum B des APZ statt. Dabei werden Mitarbeiter die PIA, mit ihren Therapieangeboten sowie Elternarbeit, vorstellen und durch die Räume führen. Darüber hinaus bleibt auch Zeit für einen Austausch und Diskussion.

„Unser Spezifität zeichnet sich dadurch aus, dass Kinder und Jugendliche, die wegen der Art, Schwere und Dauer ihrer psychischen Belastung ein krankenhausnahes Versorgungangebot bedürfen, zeitnahe und umfassende Behandlungsangebote bekommen können“, erklärt Alexander Dargatz, oberärztlicher Leiter der PIA. „Wir erfüllen mit der PIA eine Schnittstellenfunktion zwischen stationärer, teilstationärer und ambulanter Behandlung und stehen in einem engen Austausch mit den niedergelassenen Praxen für Kinder- und Jugendpsychiatrie und -psychotherpaie in unserer Region. Wir stehen den Kinder, Jugendlichen und deren Familien mit ambulanten Behandlungsangeboten zur Seite, wenn die stationäre Behandlung beendet ist, aber noch keine weiterführende ambulante Behandlung etabliert werden konnte.“

Für Notfallsituationen bietet die PIA in Königslutter eine tägliche Notfallsprechstunde in Königslutter für betroffene Familien an. „Dabei ist es uns wichtig, Familien, Kindern und Jugendliche in dieser Ausnahmesituation mit stützenden Gesprächen zu helfen und ihnen regionale Möglichkeiten und Ansprechpartner aufzuzeigen und wo sie weiterführende Hilfe bekommen können“, so Dargatz. „Durch zeitnahe Kriseninterventionstermine können wir den Betroffenen helfen, sich wieder zu stabilisieren. Aufgrund unserer engen Zusammenarbeit mit den Stationen der Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie und -psychotherapie kann in besonderen Fällen auch eine stationäre Krisenintervention erfolgen.“